Veranstaltung 14. September: Von Idomeni nach Osnabrück

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Von Idomeni nach Osnabrück

wie Relocation noch gelingen kann
Mittwoch, den 14. September 2016, 19:00 Uhr in der Schlossaula der Universität Osnabrück

mit Katja Keul MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Dr. Matthias Middelberg MdB (CDU)
Rainer Spiering MdB (SPD)
NN (Fraktion Die Linke im Bundestag, angefragt)
im Gespräch mit in Osnabrück lebenden Geflüchteten und der Initiative 50 aus Idomeni
Moderation: Prof. Dr. Helen Schwenken (IMIS, Universität Osnabrück)
Die Ärzte Dres. Bita und Khalil Kermani (http://avicenna-hilfswerk.de/) berichten über die Situation in griechischen Flüchtlingslagern

Nach der Schließung der Balkanroute im Frühjahr 2016 sitzen in Griechenland über 50.000 Geflüchtete fest. Sie leben unter miserablen Bedingungen und hoffen auf eine Weiterreise in andere europäische Staaten. Mit dem „Relocation“-Programm der EU vom September 2015 wäre das schnell und unbürokratisch möglich – wenn Deutschland und andere EU-Staaten ihren Verpflichtungen nachkommen würden. Das erste Jahr ist fast verstrichen und Deutschland hat noch nicht einmal 1% der zugesicherten Personen aufgenommen.

Osnabrück will diesen Missstand nicht hinnehmen: BürgerInnen, Initiativen, Kirchengemeinden und Institutionen haben den Rat der Stadt dafür gewonnen, sich gemeinsam auf Landes- und Bundesebene für die Umsetzung von Relocation einzusetzen.

Mit der Diskussionsveranstaltungen soll den Gründen für diesen Skandal nachgegangen werden und mögliche Wege der Umsetzung von relocation aufgezeigt werden.

VeranstalterInnen: Initiative „50 aus Idomeni“
Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück

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